Bürgergeld, Arbeitslosengeld, Wohngeld, Pflegegeld & BAföG
5 Rechner zu Sozialleistungen auf einer Seite: Bürgergeld nach SGB II, Arbeitslosengeld I nach § 149 SGB III (inkl. Bezugsdauer-Rechner), Wohngeld-Vorab-Schätzer, Pflegegeld nach Pflegegrad (§ 37 SGB XI) und BAföG-Höchstsatz. Tab wählen, Werte eingeben — Ergebnis erscheint sofort.
Angaben zum letzten Gehalt
Alle Felder ausfüllen, das Ergebnis wird automatisch berechnet.
Mit Kind gilt der erhöhte Leistungssatz von 67 % statt 60 %.
Ohne Kinder steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,6 Prozentpunkte (§ 55 Abs. 3 SGB XI). Das ändert die Vorsorgepauschale und damit das Nettoentgelt. Erwachsene Kinder zählen mit.
Leistungssatz: 60 %
Schätzung, kein Bescheid. Die Lohnsteuer folgt dem amtlichen Programmablaufplan 2026 einschließlich Vorsorgepauschale, wie ihn § 153 Abs. 1 Nr. 2 SGB III verlangt. Nicht erhoben und deshalb pauschal angesetzt: der Zusatzbeitrag der Krankenkasse (2,9 %, Durchschnitt 2026) und der abweichende sächsische Pflegeversicherungsanteil — beides bewegt das Ergebnis um wenige Euro im Monat. Verbindlich ist ausschließlich der Bescheid der Agentur für Arbeit (Rechtsgrundlage: § 149, § 153 SGB III).
Bezugsdauer-Rechner
Alter und Versicherungspflichtzeit der letzten 5 Jahre wählen.
–
| Versicherungspflicht | Lebensalter | Bezugsdauer |
|---|---|---|
| mind. 12 Monate | – | 6 Monate |
| mind. 16 Monate | – | 8 Monate |
| mind. 20 Monate | – | 10 Monate |
| mind. 24 Monate | – | 12 Monate |
| mind. 30 Monate | ab 50 Jahren | 15 Monate |
| mind. 36 Monate | ab 55 Jahren | 18 Monate |
| mind. 48 Monate | ab 58 Jahren | 24 Monate |
Quelle: § 147 SGB III. Bei kurzer Anwartschaftszeit (6–11 Monate in den letzten 30 Monaten) gelten stattdessen 3–5 Monate Bezugsdauer.
So wird gerechnet
Vom Bruttomonatsgehalt (gekappt an der Beitragsbemessungsgrenze) werden pauschal 20 % Sozialversicherung, die Lohnsteuer nach Steuerklasse und ggf. Solidaritätszuschlag abgezogen — das Ergebnis ist das pauschalierte Nettoentgelt. Davon erhalten Arbeitslose ohne Kind 60 %, mit mindestens einem Kind 67 % als tägliches Arbeitslosengeld. Für die Monatszahlung wird ein Monat mit 30 Tagen angesetzt (§ 339 SGB III).
Angaben zum Haushalt
Haushaltstyp und Kinder per Klick auswählen — nur Miete, Heizkosten und Einkommen sind Freitext.
Frühere Berechnungen wiederherstellen. Bereits als PDF exportierte Einträge sind zur Sicherheit eingefroren — nicht mehr veränderbar, nur zur Ansicht.
Ergebnis
Regelbedarf im Detail
Einkommensanrechnung
Rechtsgrundlage: § 20 SGB II (Regelbedarf, Regelbedarfsstufen 2026, BMAS-Fortschreibungsverordnung), § 72 SGB II (Sofortzuschlag 25 €), § 22 SGB II (Bedarfe für Unterkunft und Heizung), § 11b SGB II (Freibeträge für Erwerbseinkommen). Keine Rechtsberatung — verbindliche Werte erteilt ausschließlich Ihr zuständiges Jobcenter.
Regelbedarfsstufen 2026 (Referenz)
Alle sechs Regelbedarfsstufen nach § 20 SGB II, unverändert gegenüber 2024/2025. Der Grund ist nicht, dass nicht erhöht wurde, sondern dass die Fortschreibung einen niedrigeren Betrag ergeben hätte — für die Stufe 1 rechnerisch 557 statt 563 Euro. § 28a Abs. 5 SGB XII lässt die Beträge des Vorjahres dann weitergelten. Quelle: Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2026 vom 17. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 243), § 1 Abs. 2 und § 2.
| Stufe | Personengruppe | Betrag/Monat |
|---|---|---|
| RBS 1 | Alleinstehende, Alleinerziehende | 563 € |
| RBS 2 | Partner in Bedarfsgemeinschaft (je Person) | 506 € |
| RBS 3 | Erwachsene ohne eigenen Haushalt (z. B. in Einrichtungen) | 451 € |
| RBS 4 | Jugendliche 14–17 Jahre | 471 € |
| RBS 5 | Kinder 6–13 Jahre | 390 € |
| RBS 6 | Kinder 0–5 Jahre | 357 € |
Was dieser Rechner nicht abbildet
8 Punkte zur Genauigkeit dieser Schätzung
- Keine Vermögensprüfung: Schonvermögen und Vermögensgrenzen (§ 12 SGB II) werden hier nicht abgefragt.
- Mehrbedarf für Alleinerziehende (§ 21 Abs. 3 SGB II, 12–36 % je nach Kinderzahl und -alter) ist nicht eingerechnet.
- Karenzzeit/Angemessenheitsprüfung (§ 22 Abs. 1 SGB II): in den ersten 12 Monaten gilt die tatsächliche Kaltmiete bis zur 150-%-Grenze, danach eine strengere Angemessenheitsprüfung durch das Jobcenter. Heizkosten werden von Anfang an geprüft.
- Kindergeld wird real vorrangig dem Bedarf des Kindes zugerechnet (§ 11 Abs. 1 Satz 4 SGB II) — hier nicht separat abgebildet.
- Nur der Erwerbseinkommen-Freibetrag (§ 11b Abs. 3 SGB II) ist eingerechnet. Andere Einkommensarten (Rente, Unterhalt, weitere Sozialleistungen) werden real anders oder voll angerechnet.
- Regelbedarfsstufe 3 (z. B. unter 25-Jährige ohne eigenen Haushalt bei den Eltern) ist in diesem Haushaltsmodell nicht wählbar, nur als Referenz gelistet.
- Sonderregeln für unter 25-Jährige und Auszubildende (§ 11b Abs. 2b SGB II) sind nicht berücksichtigt.
- Weitere Mehrbedarfe (z. B. Schwangerschaft, Behinderung, kostenaufwändige Ernährung nach § 21 SGB II) sind nicht enthalten.
Dieser Rechner ersetzt keine Rechts- oder Sozialberatung. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.
Angaben zum Haushalt
Haushaltsgröße, Bruttowarmmiete und Nettoeinkommen eingeben — die Ampel-Einschätzung wird automatisch berechnet.
Frühere Berechnungen wiederherstellen. Bereits als PDF exportierte Einträge sind zur Sicherheit eingefroren — nicht mehr veränderbar, nur zur Ansicht.
Verbindlich ist nur der Bescheid der zuständigen Wohngeldbehörde bzw. der offizielle Wohngeldrechner Ihres Bundeslandes — dort fließen auch Mietstufe (I-VII) und Heizkostenpauschale ein.
Rechtsgrundlage: § 19 WoGG (Wohngeldformel), Wohngeld-Plus-Reform in Kraft seit 01.01.2023. Richtgrenzen: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Infoblatt, Stand 2026 — grobe Orientierungswerte, keine amtliche Tabelle.
Über dieses Werkzeug
Die amtliche Wohngeldformel nach § 19 Abs. 1 WoGG (Wohngeld = 1,15 × (Miete − (a + b × Miete + c × Einkommen) × Einkommen)) nutzt haushaltsgrößenabhängige Rechengrößen aus Anlage 1 WoGG — zu komplex für eine einfache Faustregel. Dieses Tool bildet daher keinen exakten Euro-Betrag nach, sondern eine grobe Ampel-Einordnung anhand der Mietbelastungsquote und grober Einkommens-Richtgrenzen je Haushaltsgröße. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser.
Was dieser Rechner nicht abbildet
6 Punkte zur Genauigkeit dieser Einschätzung
- Keine amtliche Formel: § 19 WoGG mit den Rechengrößen aus Anlage 1 WoGG wird hier nicht nachgebildet — nur eine grobe Ampel-Einordnung.
- Die Einkommensgrenzen je Haushaltsgröße sind grobe Richtwerte, keine amtliche Tabelle.
- Die Mietstufe (I-VII) des Wohnorts wird nicht berücksichtigt — sie bestimmt die anrechenbare Höchstmiete und damit den tatsächlichen Betrag.
- Heizkostenpauschale und die genaue Einkommensanrechnung (Freibeträge, Abzüge) werden nicht abgebildet.
- Kein Abgleich mit anderen Sozialleistungen (z.B. Bürgergeld, Kinderzuschlag) — Ausschlusskriterien werden hier nicht geprüft.
- Das Ergebnis ist keine Zusage. Verbindlich ist ausschließlich der Bescheid der zuständigen Wohngeldbehörde.
Dieser Rechner ersetzt keine Rechts- oder Sozialberatung. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.
Pflegegrad wählen
Pflegegrad anklicken — das monatliche Pflegegeld wird automatisch berechnet.
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Kein Pflegegeld ab Pflegegrad 1 — nur Anspruch auf den Entlastungsbetrag.
Rechtsgrundlage: § 37 SGB XI (Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen bei häuslicher Pflege durch Angehörige), Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG). Entlastungsbetrag: § 45b SGB XI. Der Entlastungsbetrag wird nicht automatisch ausgezahlt, sondern muss durch Rechnungen (z. B. Tagespflege, Haushaltshilfe) bei der Pflegekasse abgerechnet werden.
Über dieses Werkzeug
Diese Übersicht zeigt die gesetzlichen Pflegegeld-Pauschalen nach Pflegegrad für die häusliche Pflege durch Angehörige. Sie ersetzt keine individuelle Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) zur Feststellung des Pflegegrads. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser.
Was dieser Rechner nicht abbildet
4 Punkte zur Genauigkeit dieser Berechnung
- Reine Übersicht der gesetzlichen Pauschalbeträge — kein Ersatz für die individuelle Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) zur Feststellung des Pflegegrads.
- Der Entlastungsbetrag (131 €/Monat, § 45b SGB XI) ist zweckgebunden und wird nicht automatisch ausgezahlt — er muss durch Rechnungen bei der Pflegekasse abgerechnet werden.
- Kein Vergleich mit Pflegesachleistungen, Kombinationsleistung oder vollstationärer Pflege — dieser Rechner bildet ausschließlich das Pflegegeld nach § 37 SGB XI ab.
- Die Sätze gelten unverändert seit 2025 und sind voraussichtlich bis mindestens 2028 eingefroren — spätere Gesetzesänderungen sind hier nicht berücksichtigt.
Dieser Rechner ersetzt keine Rechts- oder Pflegeberatung. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.
Angaben zum Bedarf
Wohnsituation und Versicherungspflicht anklicken, anrechenbares Einkommen eintragen — das Ergebnis wird automatisch berechnet.
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Rechtsgrundlage: Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), 29. BAföG-Änderungsgesetz, Stand 2026. Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen: 992 €/Monat mit studentischer Pflichtversicherung, 1.088 € bei freiwilliger Versicherung (Grundbedarf 475 € + Wohnpauschale 380 € + KV/PV-Zuschlag 137 € bzw. 233 €). Dieses Tool ersetzt keinen Bescheid — echte Berechnung durch das BAföG-Amt berücksichtigt Elterneinkommen-Freibeträge, Geschwister und Vermögen im Detail. Offizieller Rechner des Bundes: bafög.de.
Über dieses Werkzeug
Der BAföG-Bedarfssatz setzt sich aus Grundbedarf, Wohnpauschale und einem Zuschlag zur Kranken-/Pflegeversicherung zusammen. Die Freibeträge beim Einkommen der Eltern (§ 25 BAföG) und beim eigenen Einkommen/Vermögen sind hochkomplex — dieses Tool zieht nur einen selbst geschätzten Anrechnungsbetrag vom Bedarfssatz ab. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser.
Was dieser Rechner nicht abbildet
5 Punkte zur Genauigkeit dieser Berechnung
- Freibeträge beim Einkommen der Eltern (§ 25 BAföG) werden nicht im Detail berechnet — nur ein selbst geschätzter Anrechnungsbetrag wird abgezogen.
- Freibeträge beim eigenen Einkommen/Vermögen des Studierenden werden ebenfalls nicht im Detail berechnet.
- Geschwister, Familienstand und weitere individuelle Faktoren des BAföG-Amts fließen hier nicht ein.
- Der Bedarfssatz nach § 13 BAföG gilt für Studierende an Hochschulen. Für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende nennt § 12 BAföG andere Sätze — die rechnet dieses Werkzeug nicht.
- Dieses Tool ersetzt keinen BAföG-Bescheid und keine Rechtsberatung — für eine verbindliche Berechnung gilt ausschließlich das zuständige BAföG-Amt.
Dieser Rechner ersetzt keinen BAföG-Bescheid. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Arbeitslosengeld 2026?
60 % (ohne Kind) oder 67 % (mit Kind) des pauschalierten Nettoentgelts aus dem letzten Bruttogehalt, abzüglich pauschaler Steuer- und Sozialversicherungsabzüge (§ 149 SGB III).
Wer bekommt 67 statt 60 Prozent?
Arbeitslose mit mindestens einem Kind im Sinne des § 32 Abs. 1, 3-5 EStG, oder deren Ehe-/Lebenspartner ein Kind hat, sofern beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben.
Wie lange bekomme ich Arbeitslosengeld?
Regulär 6 bis 12 Monate, abhängig von der Versicherungspflichtzeit der letzten 5 Jahre. Ab 50 Jahren bis zu 15 Monate, ab 55 bis zu 18 Monate, ab 58 bis zu 24 Monate (§ 147 SGB III).
Was ist das Bemessungsentgelt?
Das durchschnittliche beitragspflichtige Bruttoentgelt im Bemessungszeitraum (meist die letzten 12 Monate), gedeckelt an der Beitragsbemessungsgrenze (2026: 8.450 € pro Monat).
Ist dieser Rechner rechtsverbindlich?
Nein. Die Berechnung ist eine Schätzung und ersetzt nicht den Bescheid der Agentur für Arbeit. Die Lohnsteuer folgt dem amtlichen Programmablaufplan 2026 einschließlich Vorsorgepauschale, wie § 153 Abs. 1 Nr. 2 SGB III es verlangt; Zusatzbeitrag der Krankenkasse und der sächsische Pflegeversicherungsanteil werden pauschal angesetzt.
Welche Beitragsbemessungsgrenze gilt 2026?
8.450 € monatlich bzw. 101.400 € jährlich, bundeseinheitlich seit 2025 — eine gesonderte Ost-Grenze entfällt.
Ist der Bürgergeld-Rechner eine verbindliche Berechnung?
Nein. Dies ist eine vereinfachte Schätzung auf Basis der Regelbedarfsstufen 2026, der von Ihnen angegebenen Unterkunftskosten und der Freibetragsstaffel für Erwerbseinkommen. Verbindlich ist ausschließlich der Bescheid Ihres zuständigen Jobcenters — dieser Rechner ersetzt keine Rechtsberatung.
Wie hoch ist der Regelsatz 2026 für Alleinstehende?
Regelbedarfsstufe 1 (Alleinstehende, Alleinerziehende) liegt 2026 unverändert bei 563 Euro monatlich — eine sogenannte Nullrunde, da der gesetzliche Besitzschutz nach § 28a SGB XII ein Sinken verhindert. Rechnerisch hätte die Fortschreibung 557 Euro ergeben. Quelle: Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2026 vom 17. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 243), § 1 Abs. 2.
Was zählt zu den Kosten der Unterkunft und Heizung?
Kaltmiete und Heizkosten werden nach § 22 SGB II grundsätzlich in tatsächlicher Höhe übernommen. In den ersten 12 Monaten (Karenzzeit) gilt das bis zur 150-Prozent-Grenze der angemessenen Kosten, danach greift eine strengere Angemessenheitsprüfung. Heizkosten werden von Anfang an geprüft.
Wie funktioniert der Freibetrag für Erwerbseinkommen?
Nach § 11b Abs. 3 SGB II bleiben die ersten 100 Euro Erwerbseinkommen komplett anrechnungsfrei, danach 20 % bis 520 Euro, 30 % bis 1.000 Euro und 10 % bis 1.200 Euro (bzw. 1.500 Euro mit minderjährigem Kind in der Bedarfsgemeinschaft).
Wurde das Bürgergeld in Grundsicherungsgeld umbenannt?
Der Gesetzestext heißt inzwischen so. § 19 Abs. 1 SGB II lautet: „Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten Grundsicherungsgeld.“ An den Regelbedarfen, mit denen dieser Rechner rechnet, ändert das nichts — die Beträge sind dieselben.
Die Reform zum 1. Juli 2026 ist aber mehr als eine Umbenennung. Sie hat auch Pflichten und Rechtsfolgen geändert: § 31a Abs. 7 SGB II sieht etwa den vollständigen Wegfall des Regelbedarfs vor, wenn eine zumutbare, konkret verfügbare Arbeit beharrlich abgelehnt wird; Unterkunft und Heizung werden dann weiter direkt an Vermieter gezahlt. Dieser Rechner ermittelt den Bedarf — er bildet weder Pflichtverletzungen noch Minderungen ab.
Was berücksichtigt dieser Rechner nicht?
Vermögensprüfung, Mehrbedarfe (z. B. für Alleinerziehende oder Schwangere), die Kindergeld-Anrechnung direkt auf den Kinderbedarf sowie Sonderregeln für unter 25-Jährige werden hier nicht abgebildet. Details in der Aufklapp-Box „Was dieser Rechner nicht abbildet“.
Ist der Wohngeld-Vorab-Schätzer eine verbindliche Berechnung?
Dies ist KEINE verbindliche Wohngeldberechnung, sondern eine grobe Ersteinschätzung. Die exakte Berechnung erfolgt nur durch die zuständige Wohngeldbehörde bzw. den offiziellen Online-Wohngeldrechner.
Wie funktioniert die Ampel-Einschätzung?
Dieses Tool bildet daher keinen exakten Euro-Betrag nach, sondern eine grobe Ampel-Einordnung anhand der Mietbelastungsquote und grober Einkommens-Richtgrenzen je Haushaltsgröße.
Warum wird keine amtliche Wohngeldformel genutzt?
Die amtliche Wohngeldformel nach § 19 Abs. 1 WoGG (Wohngeld = 1,15 × (Miete − (a + b × Miete + c × Einkommen) × Einkommen)) nutzt haushaltsgrößenabhängige Rechengrößen aus Anlage 1 WoGG — zu komplex für eine einfache Faustregel.
Was berücksichtigt dieser Schätzer nicht?
Die Mietstufe (I-VII) des Wohnorts wird nicht berücksichtigt — sie bestimmt die anrechenbare Höchstmiete und damit den tatsächlichen Betrag. Heizkostenpauschale und die genaue Einkommensanrechnung (Freibeträge, Abzüge) werden nicht abgebildet.
Seit wann gilt die Wohngeld-Plus-Reform?
Rechtsgrundlage: § 19 WoGG (Wohngeldformel), Wohngeld-Plus-Reform in Kraft seit 01.01.2023.
Wer hat Anspruch auf Pflegegeld nach § 37 SGB XI?
Pflegegeld nach § 37 SGB XI erhalten Pflegebedürftige, die sich mit selbst beschafften Pflegehilfen versorgen — also die häusliche Pflege durch Angehörige oder andere nahestehende Personen sicherstellen, statt einen professionellen Pflegedienst (Pflegesachleistung) zu beauftragen.
Wie hoch ist das Pflegegeld je Pflegegrad?
Die monatlichen Pflegegeld-Sätze gelten unverändert seit 2025 und sind voraussichtlich bis mindestens 2028 eingefroren: Pflegegrad 1 kein Pflegegeld (nur Entlastungsbetrag), Pflegegrad 2 = 347 €, Pflegegrad 3 = 599 €, Pflegegrad 4 = 800 €, Pflegegrad 5 = 990 €.
Was ist der Entlastungsbetrag und wird er automatisch ausgezahlt?
Der Entlastungsbetrag (131 €/Monat, § 45b SGB XI) steht allen Pflegegraden 1-5 zu, auch Pflegegrad 1. Er ist zweckgebunden (z. B. Tagespflege, Haushaltshilfe) und wird nicht automatisch ausgezahlt — er muss durch Rechnungen bei der Pflegekasse abgerechnet werden.
Was bildet dieser Rechner nicht ab?
Der Rechner ist eine reine Übersicht der gesetzlichen Pauschalbeträge, kein Ersatz für die individuelle Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) zur Feststellung des Pflegegrads. Es gibt keinen Vergleich mit Pflegesachleistungen, Kombinationsleistung oder vollstationärer Pflege.
Bis wann gelten die aktuellen Pflegegeld-Sätze?
Die Sätze gelten unverändert seit 2025 (Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz, PUEG) und sind voraussichtlich bis mindestens 2028 eingefroren — spätere Gesetzesänderungen sind hier nicht berücksichtigt.
Wie wird der monatliche BAföG-Anspruch berechnet?
Aus Grundbedarf (475 €), Wohnpauschale (380 € auswärts, 59 € bei den Eltern) und KV/PV-Zuschlag (0 €, 137 € oder 233 € je nach Versicherungslage) wird das anrechenbare Einkommen abgezogen. Der Rechner setzt die Beträge per Klick zusammen und zeigt den geschätzten monatlichen Anspruch.
Wie hoch ist der BAföG-Höchstsatz 2026?
Mit gesetzlicher Pflichtversicherung 992 €/Monat (475 + 380 + 137). Der höhere Zuschlag von 233 € nach § 13a Abs. 2 BAföG führt auf 1.088 €/Monat — er gilt für freiwillig gesetzlich Versicherte und, ab 30 Jahren, auch für privat Versicherte. Nicht für alle freiwillig Versicherten: wer eine Fachschule besucht, im Ausland studiert oder Wandergeselle ist, behält nach § 13a Abs. 1 Satz 3 die 137 €.
Werden meine Daten irgendwo gespeichert oder hochgeladen?
Nein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich lokal im Browser, es findet kein Server-Upload statt.
Was berücksichtigt dieser Rechner nicht?
Freibeträge beim Einkommen der Eltern (§ 25 BAföG) und beim eigenen Einkommen/Vermögen werden nicht im Detail berechnet, ebenso wenig Geschwister, Familienstand und weitere individuelle Faktoren des BAföG-Amts. Für eine verbindliche Berechnung gilt ausschließlich das zuständige BAföG-Amt bzw. der offizielle Rechner unter bafög.de.
Gilt die Wohnpauschale auch bei den Eltern wohnend?
Ja, aber niedriger: § 13 Abs. 2 BAföG nennt 380 € für eine eigene Unterkunft und 59 € bei den Eltern. Sie entfällt dort also nicht.